„Du hast Schmerzen? Dann schon dich lieber.“
Ein Satz, den viele bei Schmerzen sofort hören. Doch moderne Medizin und Bewegungstherapie sind sich längst einig: Bei funktionellen Schmerzen am Bewegungsapparat ist gezielte Bewegung nicht nur erlaubt, sondern notwendig.
Warum Bewegung bei Schmerzen wichtig ist, lässt sich unter anderem durch die noch junge Wissenschaft der Faszien-Forschung erklären: Rückenschmerzen, Nackenverspannungen, diffuse Gelenkbeschwerden... Oft entstehen solche Beschwerden nicht durch „zu viel“, sondern durch einseitige, unkoordinierte oder zu wenig Bewegung. Unsere Muskeln und Faszien brauchen gezielte, vielseitige Bewegung, um elastisch und funktional zu bleiben. Doch genau diese Vielfalt fehlt im Alltag oft. Wir sitzen oder stehen oft stundenlang und wenn wir uns bewegen, dann immer auf die gleiche Art und Weise.
Das hat Folgen: Durch die einseitigen Bewegungen wird das Gewebe regelrecht starr und verliert seine Gleitfähigkeit. Es entstehen Spannungen und Kompensationsmuster beim Bewegen, die bis in die Gelenke und Bandscheiben weiterwirken. Diese „Verklebungen“ können Schmerzen verursachen. Ein erstes Warnsignal deines Körpers auf Fehlbelastung.
Eine geschmeidige Gewebestruktur ermöglicht eine gute Nährstoff-versorgung des Bindegewebes und macht es dadurch flexibel und reissfest.
Bei der übermässigen Produktion von Bindegewebe entsteht das klebstoffähnliche Fibrin. Die Faszien verlieren ihre Struktur und damit ihre Flexibilität.
Wenn wir Schmerzen haben, ziehen wir uns oft zurück. Aus Angst, etwas zu verschlimmern. Doch wer sich zu lange schont, verliert:
Kraft (besonders in der stabilisierenden Tiefenmuskulatur)
Koordination
Körperwahrnehmung
und oft auch das Vertrauen in den eigenen Körper.
Die Folge: Schonhaltungen, Kompensationen und eine Spirale aus Instabilität und weiterem Schmerz.
Ich bin überzeugt: Deine Schmerzen sind ein Hinweis deines Körpers, der sagt: Bewege dich anders!
Nicht irgendein Training, sondern gezielte, präzise und nachhaltige Bewegung, die Rücksicht nimmt und gleichzeitig aktiviert.
Pilatesflows ist genau dafür gemacht. Es kombiniert medizinisches Wissen mit moderner Bewegungstherapie, Faszienarbeit und funktioneller Kräftigung. Statt den Körper zu überfordern, wird er sanft, aber wirkungsvoll wieder ins Gleichgewicht geführt.
In jeder Lektion geht es um:
Gelenkentlastung durch präzise Haltung
Kräftigung der tiefen Stützmuskulatur
Lösen verklebter Faszien
Verbesserung deiner Bewegungsintelligenz
das Wiedererlangen deines Körpervertrauens
-> Lies hier was Pilatesflows ausmacht
Du musst dich nicht quälen. Aber du solltest auch nicht stillhalten.
Schmerzen sind oft ein Hilferuf deines Körpers nach bewussterer Bewegung. Stell dir deshalb folgende Fragen:
Was fehlt meinem Körper gerade wirklich?
Was braucht er, um wieder in Fluss zu kommen?
Vielleicht ist es Zeit, Bewegung neu zu entdecken.
Mit Klarheit. Mit Präzision. Mit Respekt für das, was dein Körper kann und was er lernen möchte.
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Auch wenn du starke Schmerzen hast oder in deiner Bewegung sehr eingeschränkt bist: Das Pilatesflows-Training ist individuell anpassbar. Bei den Übungen kann ich stets verschiedene Varianten oder Hilfsmittel anbieten, welche das Durchführen bestimmter Übungen erleichtern können.
Grundsätzlich gilt: Solltest du unsicher sein, ob die Übungen für deine körperliche Verfassung machbar sind (z. B. aufgrund bestimmter Diagnosen oder Verletzungen), sprich vorher mit deiner Ärztin oder deinem Arzt. Sei jederzeit bereit Pausen einzulegen und auf deinen Körper zu hören.
Pilatesflows kann helfen Schmerzen zu reduzieren, ersetzt jedoch keine ärztlich geforderte Therapie, noch hat es den Anspruch "zu heilen". Es soll dir ein Hilfsmittel sein deinen Körper wieder in ein gesundes Bewegungsmuster zurückzuführen.
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Schildere gerne im Kommentar welche Beschwerden du zurzeit hast. Ich würde mich freuen gerade dir Pilatesflows zu zeigen.
Mehr als nur klassisches Pilates.
Das Training für einen gesunden, starken Körper.
Die Wissenschaft hinter der Methode und warum Pilates die Basis bildet